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Für Liebhaber alter Bäume – der Hasbruch

Die Friederikeneiche, 'Königin des Hasbruch', ist so alt, dass einem schwindelig werden kann (Foto: Niedersächsische Landesforsten).Lange Zeit war die Brookbäke in ein starres Korsett gezwängt. Nach ihrer Renaturierung kann sie sich im Hasbruch wieder freier entfalten (Foto: Niedersächsische Landesforsten).Vom Aussichtsturm an der Jagdhütte hat man eine gute Übersicht über Teile der renaturierten Brookbäke (Foto: Niedersächsische Landesforsten).Buschwindröschen verbreiten im April heitere Waldstimmung; gelber und weißer Hahnenfuß folgen nach (Foto: Niedersächsische Landesforsten).
Die Friederikeneiche, 'Königin des Hasbruch', ist so alt, dass einem schwindelig werden kann (Foto: Niedersächsische Landesforsten).
Die Friederikeneiche, 'Königin des Hasbruch', ist so alt, dass einem schwindelig werden kann (Foto: Niedersächsische Landesforsten).Lange Zeit war die Brookbäke in ein starres Korsett gezwängt. Nach ihrer Renaturierung kann sie sich im Hasbruch wieder freier entfalten (Foto: Niedersächsische Landesforsten).Vom Aussichtsturm an der Jagdhütte hat man eine gute Übersicht über Teile der renaturierten Brookbäke (Foto: Niedersächsische Landesforsten).Buschwindröschen verbreiten im April heitere Waldstimmung; gelber und weißer Hahnenfuß folgen nach (Foto: Niedersächsische Landesforsten).

Wenn ein Wald einen besonderen Rang unter den Wäldern im Nordwesten Niedersachsens verdient, dann der Hasbruch bei Delmenhorst. Eine Tour im April durch den naturnahen Laubwald mit den alten Baumgestalten verhilft mühelos zu Frühlingsgefühlen.

Dass der Hasbruch in der Liga der europaweit bedeutsamen Schutzgebiete spielt, sieht man ihm vielerorts an: Ältere und abgestorbene Bäume sind hier häufig zu sehen, und ein beliebter Wegabschnitt, der "Urwaldpadd", ist gesäumt von eigenartig gewachsenen alten Hainbuchen.

Die imposanteste Erscheinung des Waldes ist die Friederikeneiche – mit einem geschätzten Alter von 1200 Jahren ist sie die "Königin des Hasbruch", und immerhin die zweitälteste Eiche in ganz Niedersachsen.

Das viele Totholz ist ein wesentlicher Grund dafür, dass sich im Hasbruch eine immense Vielfalt von Tierarten Zuhause fühlt. Unüberhörbar ist im April das Werkeln der Bunt- und Mittelspechte; genauer hinschauen muss man, um in der Dämmerung die jagenden Fledermäuse zu entdecken.

Wer auch den vielen heimlicheren Bewohnern des Hasbruch auf die Spur kommen möchte, kann sich zu einer der Waldwanderungen einfinden, die im Frühjahr und Sommer angeboten werden: An einem Juniabend geht es zum Beispiel zu Waldschnepfe und Waldkauz.

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